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Neubronner investiert in Mikrogasturbine
Montag, 14. März 2016, Firmen-/Marktberichte

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Eine halbe Million Euro hat sich die Neubronner GmbH & Co. KG in Oberursel, Hersteller von Papiererzeugnissen und Maschinen für die Verpackungs- und Wellpappenindustrie, den Kauf einer hocheffizienten Mikrogasturbine kosten lassen. Die Anlage kann Strom erzeugen und die Abwärme nutzen. „Damit erreichen wir einen energetischen Wirkungsgrad von mehr als 90 %“, freut sich Geschäftsführer Michael Becker.

Einen Namen hat sich das Unternehmen mit faserverstärkten Nassklebestreifen zum Verschluss von Kartonagen gemacht. Bei der Produktion wird eine Papierbahn mit einem wasserlöslichen Leim beschichtet. Die Herstellung des Leimes benötigt eine hohe Menge thermischer Energie. So wird der beschichteten Papierbahn in einer Trocknungsanlage das Wasser entzogen. Da in der Fertigung stets gleichzeitig Wärme und Strom benötigt werden, war Neubronner auf der Suche nach einer modernen und ressourcenschonenden Lösung. Schließlich entschied sich die Geschäftsführung für eine hocheffiziente Mikrogasturbine.

Die Elektroturbine wird über Erdgas betrieben und liefert 300 kW Strom pro Stunde und 280 °C heißes Abgas für die Leimtrocknung. „So werden 30 % des Primär-Energiebedarfs eingespart und durch die hocheffiziente Verbrennung in der Turbine können wir die CO2-Emmissionen um 45 % verringern“, betont Becker. Aufgrund der hohen Effizienz und der neuen Technologie wird die Mikrogasturbine als Pilotprojekt von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Hessen gefördert.

Die Mikrogasturbine bei Neubronner
Die Mikrogasturbine bei Neubronner