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Kiefel fertigt Nietanlagen für Außenairbags
Donnerstag, 13. November 2014, Produkte und Innovationen

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Ein führender Automobilhersteller hat die Kiefel GmbH, Anbieter von Maschinen zur Verarbeitung von Kunststofffolien mit Sitz in Freilassing, mit der Fertigung von ASC-Nietmaschinen für die Produktion von innovativen Außenairbags beauftragt. Diese Neuentwicklungen sollen die Folgen von Unfällen mit Beteiligung von Fußgängern deutlich abmildern und so die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Sensoren in der Stoßstange registrieren den Kontakt zwischen Mensch und Fahrzeug und lösen in Sekundenbruchteilen ein automatisches Anheben der Motorhaube aus. Anschließend füllt sich der Luftsack und dämpft den bevorstehenden Aufprall zwischen Mensch und Fahrzeug ab.

Der geöffnete Airbag und die angehobene Motorhaube verringern die Schwere der Verletzungen des Fußgängers deutlich – besonders im Kopfbereich. Das System ist im Stadtverkehr bei Geschwindigkeiten zwischen 20 und 50 km/h aktiv. Etwa 75 % aller Unfälle mit Fußgängern geschehen bei einer Geschwindigkeit von weniger als 40 km/h.

Bei der Entwicklung des Außenairbags mussten die Techniker äußerst platzsparend vorgehen und die Luftpolster besonders robust und langlebig designen. „Dank unseres patentierten Air-Supported-Contact-Nietverfahrens halten die Verbindungen am Airbag größten Belastungen stand“, berichtet Andreas Frisch, Leiter des Geschäftsbereichs Automotive & Appliance bei Kiefel. „Da es sich um sicherheitsrelevante Bauteile handelt, überwachen wir jede einzelne heißluftgeschweißte Nietstelle.“

Die Fertigung der neuen Außen-Airbags bei Kiefel
Die Fertigung der neuen Außen-Airbags bei Kiefel