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8. European Bioplastics Konferenz vernetzt Experten für Biokunststoffe
Freitag, 13. Dezember 2013, Messen und Events

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Die kürzlich zu Ende gegangene 8. European Bioplastics Konferenz in Berlin brachte mehr als 350 Experten und Entscheider aus 215 Firmen der Biokunststoffbranche zusammen, die zwei Tage lang in Podiumsdiskussionen und Vorträgen aktuelle Entwicklungen in der Branche debattierten.

 

„Biokunststoffe aus Biomasse, die als Nährstoffe wieder in die Biosphäre eingegliedert oder zusammen mit konventionellen Kunststoffen recycelt werden, sind wahrhaft nachhaltig und können den Verbrauch fossiler Rohstoffe senken“, sagte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik in seiner Eröffnungsrede. Er unterstrich die wichtige Rolle, die Biokunststoffe in Europas Wandel hin zu einer biobasierten Kreislaufwirtschaft spielen.

 

Zahlreiche Podiumsdiskussion gingen der Frage nach, wie die Nachhaltigkeit von Biokunststoffen fair bewertet werden kann. „Ökobilanzierung ist momentan das beste verfügbare Verfahren, um die Umweltwirkung von Biokunststoffen so faktenbasiert wie möglich zu prüfen“, stellte Professor Matthias Finkbeiner von der TU Berlin dabei fest. Den ‚Product Environmental Footprint (PEF)’-Ansatz der EU-Kommission bezeichnete er als „ökobilanziellen Overkill, der Scheinlösungen einführt, um Vergleichbarkeit zu erreichen.“

 

Die am Rande der Konferenz veröffentlichten aktuellen Marktzahlen – erhoben von European Bioplastics und der Hochschule Hannover – bestätigen das überdurchschnittliche Branchenwachstum. Die Produktionskapazitäten werden zwischen 2012 und 2017 voraussichtlich von ca. 1,4 Mio. t auf über 6 Mio. t steigen.

François de Bie, Chairman von European Bioplastics, auf der Konferenz
François de Bie, Chairman von European Bioplastics, auf der Konferenz